Ein Sommertag in Brüssel

Besichtigungstouren können ganz schön anstrengend sein, vor allem dann, wenn man möglichst viel in kurzer Zeit ansehen möchte. Für all jene, die sich eine kleine Verschnaufpause zwischendurch gönnen möchten um später wieder mit vollem Elan die Stadt erkunden zu können, dem empfehle ich einenFlandern 2010 225 Ausflug zum Park „Terkamerenbos – Bois de la Cambre“.  Was nämlich viele nicht wissen: Brüssel zählt zu den „grünsten“ Städten Europas und der „Terkamerenbos – Bois de la Cambre“ wird sogar als einer der schönsten Parks Europas bezeichnet. Seine weitläufigen Wiesen eignen sich hervorragend zum Ball spielen, zum Sonnen oder zum Picknicken. Wer sich aber lieber kulinarisch verwöhnen lässt, dem empfehle ich einen Besuch im Chalet Robinson, einem wunderschönen und geschmackvollen Restaurant mit riesiger Terrasse inmitten der idyllischen Grünoase.

Crazy Days 2010 449Bereits der Zugang zum Chalet, einem romantischem Gebäude in Holzkonstruktion, ist außergewöhnlich: 2 Floßminuten trennen das Restaurant, das im Übrigen auch Brasserie und Cocktailbar ist, vom grünen Festland. Das Essen ist ausgezeichnet – ein Gericht leckererer als das andere - und wer dem Genuss zu sehr verfallen ist, der kann sich in den zahlreichen Liegestühlen ausruhen oder ein  Ruderboot mieten und die „Insel“ auf dem Seeweg gemeinsam mit den Enten erkunden. Ein an das Restaurant angrenzendes Gehege mit „freilaufenden“ Hasen, lässt Kinderherzen höher schlagen und die Eltern in Ruhe essen oder chillen.

Vorreservierung fürs Restaurant dringend empfohlen!

Öffnungszeiten:

Chalet und Bar: Mo-So: 12h – 23h

Restaurant: Mo-So: 12h-14h30 und 19h-23h

Nähere Infos unter:

http://www.chaletrobinson.be

Claudia
07.07.2010 11:07

Couleur Café

Ein Wochenende in Flandern ist wieder vorbei…es war - wie immer - traumhaft schön. Wir hatten Glück mit dem Wetter, das Essen war lecker, die Hotels – super toll und die Reisegruppe war spitze. Alles in einem kann ich sagen – ein unvergessliches Wochenende mehr. :)

Mein absolutes Highlight der Reise – Couleur Café. Dieses Musikfestival ist anders als die typischen Festivals, die ich kenne.
Beim Eingang gibt es eine “Straße” – auch Gourmetmeile genannt - nur mit Köstlichkeiten aus den verschiedensten Ländern. Wir haben zum Beispiel einen Teller mit typischen Speisen aus Brasilien gegessen – der Mix war echt lecker! :)
Es gab auch noch typisch belgisches Essen, Japanisch, Chinesisch und natürlich auch Hot Dog! :)

Crazy Days 2010 330

Nach der Gourmetmeile, wo es natürlich auch einiges zu trinken gab, kam man zu den verschiedensten Verkaufsständen. Es war alles erhältlich – von Kleidungsstücken – welche wiederum sehr vielfältig waren – bis hin zu Musikinstrumenten – hauptsächlich typisch afrikanische! :)

 

Nach dem“Shopping-Trip” gelangt man dann schlussendlich auf das Hauptgelände Crazy Days 2010 317des Festivals. Mit drei Hauptbühnen und zahlreichen Nebenbühnen war für jeden etwas dabei – und das hat man auch gesehen. Es waren Familien mit Kleinkind unterwegs, sehr viele Jugendliche und auch ältere Menschen, die in ihren Campingsesseln vergnügt den Musikklängen lauschten. Das Besondere daran war aber, dass die verschiedensten Kulturen miteinander feierten. Ein richtiges Multi-Kulti Festival. :)

Nach den ersten gewonnen Eindrücken vom Festival stürzten wir uns mitten ins Geschehen. Zu aller erst konnten wir ein Rap-Konzert erleben…es wurde getanzt,  mitgesungen…alles, was ein gutes Konzert eben so ausmacht! ;)

Danach ging es weiter zur nächsten Bühne…eine Tanzbühne! Es war so eine Art Workshop, mit den verschiedensten Arten von Tänzen. Die Schritte wurden von einer Gruppe professioneller Tänzer/innen vorgezeigt und das Publikum musste  nachtanzen. Es erwies sich als schwieriger als es im ersten Augenblick aussah. Aber wir hatten riesigen Spaß dabei. :)

Crazy Days 2010 089Am späten Abend machten wir uns auf den Weg zur Titan-Bühne – eine der drei Hauptbühnen – wo der Hauptakt des Abends Snoop Dogg war! Doch bevor dieser seinen Auftritt hatte, konnten wir noch ein Feuerwerk der Extra Klasse bewundern. Es war einfach bombastisch, was das Couleur Café Festival in den Himmel schoss. Vom ganzen Festivalgelände konnten wir “Uuuuuhs” und “Ooooohs” hören. Einfach jeder Besucher war begeistert.

Nach ca.. 20. Minuten war das Feuerwerk vorbei und der Großteil der Besucher stürmte zur Bühne – ein Teil von uns mittendrin. Um ca.. 24.00 Uhr begann er – Snoop Dogg. Die Menge tobte…alle haben gesungen, zeitweise geschrien und getanzt. Ein paar von uns verloren an diesem Abend ihre Stimmen. :)
Um halb drei war das Konzert schlussendlich vorbei und der Abend am Couleur Café fand ein Ende.

Eines steht jedoch fest…diesen Abend werden wir nicht so schnell vergessen! :D

Kathi
05.07.2010 11:02

Flandern rockt Werchter

“Rock Werchter” ist das Festival der Superlative in Flandern.

Das Dorf Werchter liegt Nord-östlich von Brüssel.  Das ansonsten stille Dörfchen verwandelt sich einmal im Jahr, genau zu Beginn der großen Sommerferien, in eine Rockmetropole. Tausende Festivalfans reisen nach Werchter, um ihre Lieblingsbands spielen zu sehen.
Erreichbar ist das Festival mit der Bahn – es wird aber auch ein Festivalbus organisiert, welcher die Gäste von Leuven nach Werchter bringt. Natürlich kann man auch mit dem eigenen Auto, Motorrad oder (wie für Flandern üblich) mit dem Fahrrad anreisen. ;)
Geschlafen wird – wie bei den meisten Festivals in Europa – in Zelten auf den Campingwiesen. Ohne diese wäre es ja kein richtiges Festival! ;)
Das Festival “Rock Werchter” wird jedes Jahr von bekannten Bands besucht, die in der Rock- und Popszene einen Namen haben, bzw. kommen auch Newcomer, bei denen man weiß, dass sie eine gute Zukunft in der Branche haben werden.
Man kann mit großer Sicherheit sagen, dass bei diesem Event wirklich für jeden etwas dabei ist.
Heuer findet das Fest vom 01. bis 04. Juli statt und es werden Bands wie Rammstein, Pink, Green Day, Muse und viele mehr zu sehen sein.
Da der Andrang auf dieses Festival verständlicher Weiße immer sehr groß ist, sollte man sich so früh wie möglich seine Tickets sichern. Für heuer ist die Chance leider schon vertan – die Karten sind bereits ausverkauft.

Doch keine Sorge…nächste Jahr wird das kleine Dörfchen Werchter wieder gerockt!

Kathi
09.06.2010 06:06

Choco-Story – von der Bohne zur Schokolade

Brügge – die romantische Stadt Flanderns – verbirgt in seinen schmalen Gässchen so manche Geheimnisse. Eines davon ist das Schokoladenmuseum. Nur fünf Minuten vom Belfried entfernt, steht das von außen unscheinbare Gebäude. Die hohe Backsteinfassade lässt nicht vermuten, dass sich dahinter die Choco-Story befindet.

Vom Eingang bis zur Kassa hat man bereits die Möglichkeit etwas über die Geschichte von der Schokolade in Brügge zu erfahren. Wussten Sie zum Beispiel, dass es bereits seit dem 17. Jahrhundert Schokolade in Flandern gibt?

An der Kassa vorbei geht es in den ersten Stock. In diesem Saal kann man auf Schautafeln über das Leben der Mayas und der Azteken nachlesen. Ebenso erfährt man die verschiedensten Verwendungszwecke des Kakaos in der früheren Zeit. Kakao war damals nicht nur Lebensmittel – er wurde unter anderem sogar als Zahlungsmittel verwendet.
Am Ende dieses Raumes kann man dann noch Schokoladentassen begutachten, bevor es dann weiter geht in den zweiten Stock, wo ein Kakaobaum und eingelagerte Kakaobohnen auf die Besucher warten.
Es werden auch die ersten Maschinen gezeigt, welche zur Schokoladenherstellung verwendet wurden.
Im dritten Stock wird unter anderem den Besuchern gezeigt, warum Schokolade gesund ist! Es wird auch über den Werdegang der Hersteller erzählt. Am Ende dieses Saales kann man sich noch einen kurzen Film über Kakao und Schokolade ansehen.

Zu guter Letzt kommt das Highlight des Museums: hier kann man live miterleben wie eine Praline hergestellt wird und das Beste dabei - man darf sie auch kosten. 

Kathi
27.05.2010 10:25

Brüssel Entdeckertour für nasse und/oder kalte Tage!

Ich war schon x-Mal in Brüssel und kenne die Stadt bei jeder Wetterlage. Bei über 30° C habe ich die vielen Parks schätzen gelernt, bei angenehmen 20° C eroberte ich ganze Stadtviertel zu Fuß, aber was machen, wenn es draußen schüttet oder das feucht-kalte Wetter einem ganz und gar die Lust auf draußen nimmt?

Mein Tipp: Auf ins überdachte Brüssel – in die vielen Galerien und Passagen, in die ‘Parallelstadt für nasse und kalte Tage’!

Route Unterstadt
Eine mögliche Route führt vom Grand Place bis zum Place Rogier, in Richtung Nordbahnhof oder auch umgekehrt – je nachdem, wo man sein Hotel hat.
Wenn man den Grand Place in Richtung Zentralbahnhof verlässt, kommt man in die Agoragalerie. Hier gibt es ganz unterschiedliche Geschäfte und mehrere Ausgänge, u. a. zum Agoraplein. Von hier kommt man gleich weiter in die Königlichen St. Hubertusgalerien. Hubertusgalerie

Da wird es gleich sehr schick und elegant.                          
Diese weltweit erste überdachte Einkaufsstraße
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist sehr
weitläufig und bietet neben eher teuren Kleidungs-
und Taschengeschäften auch einige Cafès und
Chocolatiers, ein Kino und einen Buchladen.

Wenn man am Ende die Straße links hinunter nimmt, kommt man nach der ersten Ampel in die brandneue Anspachgalerie. Nach fünf Jahren Baustelle wurde dieses Shoppingcenter erst kürzlich wieder eröffnet und bietet einen modernen und abwechslungsreichen Durchgang bis zum Boulevard Anspach.

Dort geht’s dann kurz ‘open air’ Richtung Nordbahnhof, wo dann nach zwei/dreihundert Metern an der rechten Hand die Nordpassage beginnt – eine sehr schöne Galerie aus dem 19. Jahrhundert. Die 70m lange Nordpassage führt zur Rue Neuve/Nieuwstraat, die Hauptgeschäftsstraße im Zentrum. Hier findet man alle internationalen Modeketten und –marken und schließlich auch das Shoppingcenter City 2, das größte Einkaufszentrum der Hauptstadt.

Route Kunstberg-Zentrum
Eine sehr spannende überdachte Route verläuft vom Kunstberg bis ins Zentrum.
Der Eingang der Ravensteingalerie liegt direkt gegenüber dem Palais des Beaux Arts am Kunstberg. Es ist eine Galerie aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Hier gibt es einige Geschäfte, Kunstgalerien, Cafés und Imbissläden. Am Ende kommt man direkt in die Schalterhalle des Hauptbahnhofes. Wenn man hier dann Richtung Gleise eine Treppe hinuntergeht befindet sich rechterhand der Einfang zur Hortapassage. Diese Galerie stammt bereits aus dem Jahr 1936 und wurde letztes Jahr renoviert. Die Rolltreppe mit der Holzvertäfelung ist wahrlich ein Hit. Wenn man schließlich wieder ins Freie kommt, befindet man sich bereits wieder am Agoraplein, in unmittelbarer Nähe des Grand Place.                     Bortiergalerie   

Hier empfehle ich aber noch einmal einen
kleinen Anstieg in Kauf zu nehmen, noch
einmal Richtung Kunstberg. Nach der kleinen
Backsteinkirche befindet sich zur rechten Hand 
die barocke Eingangsfassade zur Bortiergalerie.
Der Durchgang führt an einem Buchladen mit
einem großen Angebot antiker Bücher und eine
Galerie für moderne Kunst entlang.


Route Louisa – Torson D’Or
Auch in der Oberstadt – im schicken Louisaviertel – gibt es eine Reihe von Einkaufsgalerien, die teilweise schon bis in die 30er Jahre des  19. Jahrhunderts zurückreichen. Ein schönes Beispiel ist die Galerie Louise, die vom Place Stephanie bis vor zur Avenue de la Toison D’Or führt. Ein Stück weiter an dieser Avenue liegt dann die Galerie de la Toison D’Or. All diese Galerien beherbergen in erster Linie Kleider- und Schuhgeschäfte, Juweliere, Parfümerien etc..

Louisegalerie 

….. aber immer auch Cafés zum Rasten und Leute beobachten!

Gerti
03.05.2010 13:27

Der Aschenwolke gerade noch entkommen

Sonnenschein macht mich glücklich, gerade auch auf Reisen. Dieses Glück potenziert sich sofort, wenn ich erfahre, dass es zu Hause regnet und kalt ist und sich alle nach einem Wetterumschwung sehnen. So war das auch letzte Woche, wo ich im Sonnenschein durch Brüssel schlenderte, die Jacke lässig über die Schulter geworfen.

Die Einkaufsgalerien waren verlassen, nur vereinzelt waren Leute in Geschäften zu sehen. Alle wollten die Sonne genießen. Die Tischchen vor den Cafés am Place du Sablon waren besetzt, es wurde getrunken, geplaudert, das Gesicht der Sonne zugewandt. Auf den Stufen des Kunstberges hatten sich Gruppen von jungen Leuten niedergelassen und wie ich so ins historische Zentrum hinunter spaziere habe ich plötzlich die Assoziation ‘Ameisenhaufen in slow motion’. Es wurlt, es brummt, Gesprächsfetzen, Lachen, Stöckelschuhgeklapper. Zwischendurch der unwiderstehliche Duft von frischen Waffeln.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Antwerpen. Auch hier – strahlend blauer Himmel – zu Hause Regen. So geht das noch einen lieben Tag lang. Beim Mittagessen kommt dann die erste Eintrübung – nicht des Himmels, sondern meiner besten Laune.
Der Kellner redet was von einer Aschenwolke, Island, Vulkan, mögliche Flughafensperre – Moment mal! Bad joke? Dafür scheint der zu nett zu sein.

Ein schneller Anruf ins Büro – man weiß von nichts – bei der Airline übrigens auch nicht :-)
Ein prüfender Blick gen Himmel – blau so weit ich sehe! Kurz darauf ein Rückruf der Kolleginnen: “Gerti du hast Glück – alle Flüge ab 16h30 sind gestrichen, aber deiner um 16h findet statt.” 
Im Flughafenbus prüfe ich stets wieder das Blau des Himmels ob etwaiger grauer Verschmutzungstendenzen – nichts. Dann die Message: Flug gestrichen – Flughafen wird gesperrt. Das Glück ist ein Vogerl.

Am Flughafen herrscht alltägliche Geschäftigkeit. Von Chaos ist hier noch keine Spur. Die Schlange beim Fahrkartenschalter für die Bahn ist an anderen Tagen auch so lang. Ich löse ein Ticket zum Südbahnhof und kurze Zeit später bin ich auch schon unterwegs. Alles scheint so friedlich und normal, dass ich für einen kurzen Moment an meiner Wahrnehmung zweifle. Der Reality-Check folgt am Südbahnhof. Dort ist die Schlange vor den Schaltern für internationale Verbindung bereits außergewöhnlich lange. Trotzdem warte ich kaum 10 Minuten. Der Schalterbeamte ist zwar schon leicht erschöpft aber dennoch sehr bemüht.

Als ich eine halbe Stunde später wieder im Zug sitze und Brüssel langsam hinter mich lasse, diesmal in Richtung Deutschland, stellt sich ein Gefühl der Erleichterung ein. Die nahende Wolke war im aufkeimenden Chaos am Südbahnhof bereits zu spüren und ich wusste, dass ich mich noch gerade rechtzeitig aus dem (Vulkan-)Staub machen konnte.

Das Glück hatte mich doch nicht verlassen!

Gerti
19.04.2010 09:02

Schlemmen auf hohem Niveau

Für den 8. Februar habe ich eine Gourmetreise nach Brügge organisiert. Anlass war die Präsentation von Neuheiten innerhalb der belgischen Küche durch Top-Köche (Michelin Sterne). Unter den teilnehmenden Köchen, die sich auch die flämischen Primitiven nennen, befanden sich u.a.: Sergio Herman (3 Michelin Sterne), Bart De Pooter (2 Michelin Sterne), Yves Mattagne (2 Michelin Sterne), Dominique Persoone (der junge Wilde unter den Chocolatiers). Die Flämische Primitiven waren im 15. und 16. Jahrhundert Meister im Kombinieren ihrer Talente mit anderen, neuen Techniken. Die „neuen“ Flämischen Primitiven knüpfen nun an diese alte Tradition an: durch die Zusammenarbeit mit bekannten Fachleuten aus Wissenschaft, Kunst, Architektur und Musik werden gewaltige Geschmacksexplosionen ermöglicht, die nachhaltig die Lebensmittelindustrie und Gastronomie sowohl in Belgien als auch auf der ganzen Welt beeinflussen soll.

Dieser Event hat mich so begeistert, dass ich euch nun gerne meine Tipps bezüglich „Schlemmen auf hohem Niveau“ weitergeben möchte, denn wie ihr ja wisst, gibt es nirgendwo auf der Welt mehr Haubenrestaurants pro km² als in Flandern:

 

In und um Brügge u.a.:

Filip Claeys * - De Jonkman, , 8310 Sint Kruis (nahe Brügge), kochte lange bei Sergio Herman (3 Michelin Sterne)

Geert van Hecke *** - de Karmeliet, Brügge, -> leistbare Variante: Restaurant “de refter” (selbe Webseite)

Paul Hendrix – restaurant Aneth, Brügge,  ebenfalls ein junger Kreativer

Peter Goossens *** - Hof van Cleve, Kruishoutem

Gert de Mangeleer * – Hertog Jan, Sint Michiels, junger Koch, junges Team

Dominique Persoone – The Chocolate Line, Brügge,  – “der” junge Wilde unter den Chocolatiers

 

Gent und Raum Gent u.a.:

Jason Blanckaert * - C-Jean, Gent,  kochte bei Peter Goossens

Kristof Coppens * - Apriori, Aalst, gehört zu den jungen Kreativköchen Europas

Olly Ceulenaere – Flemish Foodies, war bei Troisgos in Frankreich, comerc24 in Barcelona und bei Peter Goossens Hof van Cleve ***

 

Antwerpen und Raum Antwerpen:

Bart De Pooter** - De Pastorale, Rumst-Reet

Dave De Belder* - De Godevaart, Antwerpen

Roger Vandamme – Het Gebaar, Antwerpen,  er ist von Gault Millau zum Chef des Jahres 2010 ausgerufen

Rudi Van Beylen – Hof ten Damme, Kallo

Manuel Wouters – Sips Bar Antwerpen, Antwerpen

 

Brüssel:

Yves Mattagne** - Sea Grill,  Restaurant befindet sich im Radisson SAS Brüssel

 

Übriges Flandern:

Viki Geunes ** - t Zilte, Mol (im Nord-Osten Flanderns)

Kobe Desramaults * – In de Wulf, Heuvelland (schon fast Wallonie)

Claudia
09.02.2010 12:24

Valentinstag auf flämisch!

Ich weiß schon was ich heuer meinen Liebsten zum Valentinstag schenke. Nicht Blumen so wie in Österreich üblich -  no way….ich mache es auf meine Art und das ist die flämische.

In Flandern schenken wir einander romantische Dinge wie Parfums, sexy Dessous, romantische Dinners beim Kerzenschein oder einen Kurzurlaub - einfach mal dem Alltag entfliehen und Zeit für einander haben. Und was eignet sich da besser als ein Wochenende in Flandern. Genauer genommen möchte ich meinen Liebsten nach Brüssel entführen. Da gibt es ein ganz tolles Angebot von Hotel Amigo, ein 5 sternehaus mitten im Zentrum, genau hinter dem Grand Place. Das “Kinky Pinky Package” beinhaltet unter anderem eine Flasche Rosé-Champagner am Zimmer, einen Armreifen von den Designer Jan Dinh Van, Marcolini Pralinen, einen Strauß rote Rosen und Bettwäsche mit Rosenduft……Ob wir das tolle Hotel oft verlassen werden? :-) Klar möchte ich ihm unbedingt das neue Highlight des Szene zeigen: das  Spirito Martini: ein stillvolles Restaurant und Bar in einer ehemaligen Kirche. Und im Club abtanzen kann man auch noch. Das kann doch keine Sünde sein…..

Vorher führe ich ihn  in eines meinen Lieblingsrestaurants aus: das Belga Queen: Das Ambiente der ehemaligen Bankhalle ist einfach sensationell. Sowie die frischen Austern die man an der Bar bekommt! Das passt doch sehr gut zum Valentinstag…oder wähle ich doch eher das kleine romantische Restaurant Blue de toi In Brüssel gibt es so viel Spitzenrestaurants, für jeden Geschmack ist etwas dabei…mal sehen wo wir landen werden.

Mehr Tipps für einen entspannten und romantischen Kurzurlaub in Flandern gibt es auf www.flandern.at

…………und die sexy Dessous, die kann ER mich ja schenken :-)

Liesbet
20.01.2010 10:24

Wann wohin?

Wenn man eine Reise nach Flandern plant, so gibt es hier ein paar nützliche Tipps für das „Wann wohin", also den richtigen Zeitpunkt, zu dem man in welche der flämischen Kunststädte/Region Flanderns bestenfalls reisen sollte. Organisatoren von (Gruppen)Reisen rate ich immer, folgendes bei der Reiseplanung mit zu berücksichtigen:

BRÜSSEL ist aufgrund seiner Rolle als Europahauptstadt & Geschäftsreisen-Metropole das ganze Jahr über, und hier vor allem unter der Woche (!) für Touristen – die Sommerzeit und einige Feiertage ausgenommen – eher zu meiden. Von einer viel schöneren und beschaulicheren Seite zeigt sich diese Stadt am Wochenende, vor allem auch am Sonntag. Unser Top-Tipp: Da die Hotels der höheren Kategorien am Wochenende zumeist nicht voll sind, sollte man sich unbedingt auch deren attraktive Wochenendpackages ansehen. Apropos Hotels: Einen guten Überblick über das Hotelangebot in Brüssel und dem Rest von Flandern mit deren Kontaktdetails ist zu finden unter: www.flandern.at/unterkuenfte.aspx

BRÜGGE hingegen wird als das „kleine Venedig des Nordens“ besonders am Wochenende von Touristen überflutet. Wenn möglich, wäre also ein Besuch dieses putzigen Städtchens in der Zeit von Montag bis Freitag ratsam. Hier kann man sich dann auch in Ruhe treiben und das mittelalterliche Flair viel besser auf sich wirken lassen. Kleine Zusatzinfo: Zu beachten ist auch, dass gerade am Sonntag viele Restaurants in Brügge geschlossen sind.

GENT und LEUVEN, beides sehr zwei liebenswerte Universitätsstädte, präsentieren sich vor allem während der Vorlesungszeiten durch die Anwesenheit der vielen Studenten sehr quirlig und lebhaft. Allerdings spricht auch während des restlichen Jahres nichts gegen einen Besuch dieser Städte – hier überwiegt ganz allgemein die Gemütlichkeit.

ANTWERPEN ist die Shoppingstadt schlechthin – sie rangiert unter den 10 wichtigsten Modemetropolen weltweit! Das impliziert natürlich auch, dass für Shoppingfreaks der Sonntag nicht gerade der günstigste Tag für einen Besuch dieser Stadt ist. Natürlich bieten auch noch Rubens, die Diamanten, der zweitgrößte Hafen Europas, u.v.m. noch viele andere Möglichkeiten, damit einem hier nicht langweilig wird – aber mindestens ein Samstag sollte für Antwerpen schon mit eingeplant werden.  Nicht zu vergessen seien die Zeiten der großen Ausverkäufe (v.a. im Jänner und im Juni/Juli).

MECHELEN, berühmt für den Stadtpalast von “Margarethe von Österreich”  und seine Glockenspielkonzerte, ist als kleines und überschauliches mittelalterliches Städtchen jederzeit perfekt für eine kleine Stippvisite.

Die 67 Kilometer lange NORDSEEKÜSTE wird im Sommer auch gerne von den Flamen selbst besucht. Vor allem am Wochenende tummeln sich in den Küstenzentren wie Ostende oder Blankenberge die Sonnenanbeter und Meereshungrigen. Auch hier empfiehlt sich, wenn es sich einplanen lässt, ein Besuch dieser Region unter der Woche. Am Wochenende und bei Schönwetter sind vor allem auch die Züge in Richtung Küste und die Küstentram De Lijn außerordentlich gut frequentiert.

Zum “Wohin” sei hier noch ein Tipp erwähnt: Das Netz der Belgischen Eisenbahn ist sehr gut ausgebaut, weswegen es sich empfiehlt, dieses Transportmittel zu wählen. Die Bahnhöfe aller Städte befinden sich in der Nähe der Stadtzentren, die Züge verkehren tagsüber zwischen den größeren Städten mehrmals die Stunde.

Alex
20.01.2010 09:41

Brüssel – mehr als nur EU-Hauptstadt

Der letzte Tag unserer Infotour ist gekommen. Wir sind bereits gestern in Brüssel angekommen und haben in unser Hotel eingecheckt – das Stanhope! Ein wunderschönes fünf-Sterne Hotel.

Heute sind wir schon zeitig aufgestanden, damit wir genügend Zeit hatten, uns die Hauptstadt der EU anzusehen. Da ja viele Leute behaupten, dass Brüssel keine schöne Stadt ist und es nur so von Geschäftsleuten wimmelt, haben wir uns nicht so viel erwartet – was jetzt zum Schluss betrachtet, ein Fehler war.

Der Weg von unserem Hotel bis zum Grand Place war schon überwältigend. Wir kamen vorbei beim Königspalast…ein riesiges Gebäude. Gegenüber liegt der wunderschön angelegte Stadtpark – ein Platz wo Jung und Alt aufeinander treffen, Eltern unterhalten sich auf den Bänken während die Kinder miteinander spielen.

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Nach unserem Spaziergang durch den Park gingen wir über den Museumplein zum  Kunstberg, wo man die schönste Aussicht auf das historische Zentrum auf sich wirken lassen kann. Es scheint, als würde dir die Innenstadt zu Füßen liegen.

 

Durch verschiedenste bezaubernde Gässchen und über beeindruckende Plätze erreichten wir den Grand Place. Ein Gebäude imponierender als das andere. Und mitten auf dem Platz eine Krippe mit echten Schafen darin!

Nach einem Rundgang auf dem Grand IMG_0193
Place machten wir uns auf den Weg,
das historische Zentrum zu erkunden.
Wir begannen bei den Hubertus Galerien –
die erste überdachte Einkaufsstraße der
Welt, mit noblen Boutiquen, Cafés und
Restaurants! Die Rue de Bouchers –
die sogenannte Fressstraße – beginnt
direkt bei den Galerien. Man geht durch
eine Gasse voller Restaurants, die
Kellner stehen vor den Geschäften
und verlocken die Touristen, zum Essen zu
bleiben.
In einer engen Gasse in der Mitte von der Fressstraße befindet sich die Janneke Pis – eine Statue eines kleinen frechen Mädchens.

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Unser Rundgang brachte uns anschließend zur Börse. Ein riesiges, wunderschönes Gebäude. Auf der Vorderseite stehen sechs Säulen, die die Aufschrift “Bourse de Commerce” tragen. Die Stiegen, die zum Haupteingang führen, sind gefüllt mit Jugendlichen, die sich bei der Börse gerne ihren Treffpunkt ausmachen.

 

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter – unser Ziel – Manneken Pis - das kleine pinkelnde Männchen, welches sogar ein eigenes Museum am Grand Place hat, worin seine gesamten Kleidungsstücke aufbewahrt werden.

Da wir nun am Grand Place wieder angekommen waren, beschlossen wir, etwas essen zu gehen. Wir entschieden uns für das T’Kelderke. Ein von außen unscheinbares Restaurant mit köstlichem Essen, wie sich herausstellte. Die Kellner waren sehr freundlich und haben sich alle Mühe gegeben, unsere Wünsche zu erfüllen.

Gestärkt vom Essen spazierten wir weiter durch Brüssel. Unser letztes Ziel unserer Reise – der Justizpalast. Auf unserem Weg kamen wir vorbei am Grand Sablon, ein Platz, wo an Samstagen und Sonntagen der berühmte Antiquitätenmarkt stattfindet.

Am Ende der Straße sahen wir bereits den Justizpalast. Leider wird dieser gerade renoviert und man sieht das Gebäude nicht in seiner ganzen Pracht.

Nach unserem Rundgang machten wir uns auf den Weg zum Hotel, wo wir unsere Koffer abholten. Dann marschierten wir zum Bahnhof, wo wir den Zug zum Flughafen nahmen.

Jetzt sitzen wir hier und warten dass wir unser boarding haben. So schnell können vier Tage vergehen, ein beeindruckendes Erlebnis, welches ich nur weiterempfehlen kann.

Kathi
14.12.2009 18:15

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